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Ich habe das nicht gewollt.

Nein, ich habe es ganz sicher nicht gewollt und ich weiß auch nicht, warum es so gekommen ist.

Es gibt keinen Schuldigen und eigentlich auch keinen Grund.

Aber trotzdem ist es so passiert. Und es wird uns beide verletzten, doch es muss sein. Denn hier geht es nicht mehr weiter, wir stehen vor einer Blockade, an der wir beide früher oder später scheitern werden.

Doch umso länger wir warten, desto größer wird der Schmerz werden.

Es muss bald geschehen und ich muss es tun.

Ich habe das nicht gewollt, ganz sicher nicht gewollt. Nein, und ich weiß auch nicht wie es so gekommen ist, denn es gibt keinen Schuldigen und eigentlich auch keinen Grund.

Ich kann nicht...

22.5.07 20:32


Ich habe mal darüber nachgedacht

Und mir wurde klar, dass es immer die kleinen Sachen waren, einzelne Abende, Stunden, Minuten oder auch nur Sekunden.

Ich habe gemerkt, dass es nicht eine einzige Sache ist, die für das Glück verantwortlich ist. Im Gegenteil, manchmal schlägt das größte Glück um - ins größte Leid.

Es gibt kein bestimmtes Ding und keine bestimmte Situation, die glücklich macht.

Das Glück kommt ganz geschwind. Es fliegt vorbei und wenn seine Flügel dicht an deinem Ohr vorbeirauschen, dann scheint es so greifbar nah. Doch streckst du die Hand aus, willst es packen, wird es sogleich davon sein.

Man muss das Glück genießen solange es zu einem kommt. Manchmal nur für wenige Sekunden. Aber sie geben die Kraft weiterzugehen.

Ich habe darüber nachgedacht und mir wurde klar, dass es nicht die großen Highlights sind, die dieses glücklich sein ausmachen.

Es sind winzig kleine Momente, die kurz Aufblitzen und sogleich wieder verschwunden sind. Und doch kann man sich noch so lang an diesen Augenblick erinnen. Nein, es ist nicht greifbar und niemals das selbe.

17.5.07 21:57


Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen.

Es gibt Dinge, die kann man nicht verstehen.

Es gibt Dinge, die soll man nicht verstehen.

Und es gibt Dinge,  die will man nicht verstehen.

Weil sich das anfühlen würde wie ein Peitschenhieb mitten ins Gesicht.

Weil es einem die Tränen der Wut und der Verzweiflung ins Gesicht treiben würde.

Weil man stumm schreien müsste, während man innerlich verbrennt.

Weil nachher die anderen kommen würden, um die Asche in dir aufzukehren, den sauberen Ursprungszustand wieder herzustellen.

Weil es nicht mehr möglich wäre.

Es gibt Dinge, die sollten              garnicht erst sein.

11.5.07 20:20


Alles dreht sich. Blätter wehen willenlos im Wind. Böse zischend, pfeifend tobt er umher. Eine Tür schlägt auf, hinaus kommt das dunkle Grollen des Windes. Peitscht den Regen durch die Luft in mein Gesicht.

Alles scheint sich zu drehen. Doch ich stehe nur da. Unfähig zu reagieren. Es ist nicht von Belangen zu reagieren. Denn es gibt nichts, das ich noch schützen müsste.

Es gab nur eines, das es zu beschützen galt. Doch

Zerbrochen. ist es längst

10.5.07 23:06


Es ist dir egal

Langsam tritt er vor. Nur wenige Zentimeter trennen ihn noch von seinem Traum. Nur noch ein Schritt trennt ihn von der Erlösung.

Sein Herz blutet. Seine Seele ist ihm herausgerissen worden. Alles hat er verloren.

Es ist dein Werk.

Er springt. Mit seinem letzen Schrei schleudert er all seine Schmerzen und seine Trauer weit aus sich hinaus.

Es ist dir egal, dass andere Menschen an deinem Wille kaputt gehen.

Es ist dir egal, dass sie lange Nächte trauern.

Es ist dir egal, dass sie von Schuldgefühlen erdrückt werden, die du eigentlich haben solltest.

Es ist dir egal und du machst sie weiter kaputt. Tag für Tag.

Es ist dir egal, denn dein Herz ist aus Stein.

Es ist dir egal, denn du kennst nicht die Gefühle, die sie haben. Du willst  sie nicht kennen.

Denn du stehst ja gut da.

Was nur kann einen Menschen so werden lassen wie dich?

So voll Hass gegenüber allen, die anders sind?

Was muss einem Menschen widerfahren sein, dass er keine Gefühle hat, dass sein Herz kalt ist wie Eis?

Was muss mit einem Menschen passiert sein, der keine Schuldgefühle mehr kennt?

Was kann einen Menschen so verändern, dass er ohne Nachzudenken das Leben eines anderen für seine eigenen Zwecke opfert?

Kaputt machst du ihr Leben. Nimmst ihnen alles weg, was sie haben.  Du fügst ihnen Schmerzen zu, von denen du keine Ahnung hast. Du machst ihr Leben zur Hölle.

Du lachst. Du lachst sie aus, wenn du sie kaputtgehen siehst.

Du treibst sie in den Wahnsinn. Du tötest sie.

Doch es ist dir egal.

Denn du stehst ja gut da.

Deine Augen sind nicht mehr die deinen,

Dein Herz nicht mehr das eines Menschen.

Dein Körper ist nicht mehr unter deiner Kontrolle,

Du bist nicht mehr der, der du mal warst.

Wie eine Marionette lässt du dich führen, von Kräften die größer sind als du.

Du kämpfst nicht gegen sie an. Du lässt sie dich beherrschen.

Denn du stehst ja gut da.

Es ist dir egal, denn für dich ist es zu spät.

Du wirst nicht mehr entkommen.

Die anderen sind dir egal, denn dein Herz ist aus gefühllosem Stein.

So machst du sie alle kaputt, die deine Rettung gewesen wären.

So reißt du sie alle mit in den Tod.

Doch dir ist es egal.

Denn du stehst gut da.

Doch du verstehst nicht, dass es für dich immer später wird.

30.4.07 18:08


Wandern. Einen Fuß vor den anderen setzten, immer und immer wieder.

Ich muss entscheiden. Wem soll ich folgen, wohin soll ich gehn?

Folge ich den Spuren auf dem breiten Weg? Wo er hinführt ist absehbar, denn schon so viele sind hier gewandert.

Mich interessieren die einzelnen Spuren, die vom Weg abweichen. Wer ist hier entlang gegangen? Wohin führt der Weg?

Soll ich einem dieser Wege folgen, einem der kleinen, unscheinbaren deren Ende nicht sichtbar ist.

Ich wandere. Auf einer breiten Straße zusammen mit unzähligen anderen.

Doch irgendwann muss ich entscheiden. Es ist längst so weit. Wohin wird mich mein nächster Schritt nur führen?

15.4.07 21:32


erinnerst du dich denn nicht?

weiß du noch, wie du damals als kleines mädchen, wild und ungestüm, über die felder ranntest? du liebtest es, wenn der wind mit deinen haare spielte und dir rauh ins gesicht blies. du hast gelacht.

erinnerst du dich, wie du damals mit großen runden augen die schneeflocken beobeachtetest, als sie das erste mal seit langem wieder vom himmel schwebten?

und als du älter warst, weißt du, wie du dich gegen deine eltern gewehrt hast, wenn sie von dir bemühung forderten? du kämpftest wie ein tier. ein kleiner wildfang warst du.

kannst du es nicht noch vor dir sehen, wie du tollpatschig und neugierig die welt erkundetest? wie du über steine gestolpert bist, dich sogleich wieder augerappelt hast und weiter ranntest? weißt du es nicht mehr, wie süß die luft roch, wenn du abends müde zur haustür hereinkamst und glücklich dein abendbrot in empfang nahmst?

erinnerst du dich denn nicht?

ich blicke sie an, diese augen...so verbraucht und matt. als hätten sie schon jetzt zu viel gesehen von der welt.

ich hoffe. für einen moment, denn ein schimmer scheint vorbeizuhuschen. doch nein, sie senkt den kopf.

sie erinnert sich nicht.

31.3.07 18:21


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